Knapper Erfolg im Erzgebirge

Einen knappen Sieg fuhr unsere Erste in der zweiten Runde der Bezirksliga ein. In Annaberg-Buchholz gab’s ein 4,5:3,5. Dabei haben uns die Gastgeber allerdings auch ein paar Geschenke gemacht, die wir dankbar annahmen. So gewann Uwe schnell durch einen Figureneinsteller seines Gegners und Andreas gewann in einem ausgeglichenen Endspiel unter tatkräftiger Mithilfe seines Gegenübers eine Figur. Kay hatte nach einem Fehler seines Gegners in der Eröffnung bereits einen Bauern gewonnen und Thomas konnte sich eine solide Druckstellung erarbeiten. So sah es also zunächst recht erfreulich aus. Als jedoch Peter einen etwas voreiligen Angriff startete und zwei Figuren für einen Turm ins Geschäft steckte, war klar, dass es so einfach heute nun doch nicht werden würde. Folgerichtig ging Peters Partie dann auch verloren. Zwischenzeitlich konnte Thomas seine Partie erfolgreich gestalten aber bei Kay verdunkelte sich der Schachhimmel langsam. Daniel und Falk versuchten derweil aus ihren Stellungen Zählbares herauszuholen, was Daniel nicht wirklich gelang. Remis. Falk hingegen konnte sich am Königsflügel in Angriffsstellung bringen und holte in hochgradiger Zeitnot zum finalen Schlag aus. Leider fand er nicht die Sieg bringende Fortsetzung und musste am Ende mit dem Remis noch sehr zufrieden sein. Clemens hatte bis dahin eine unauffällig unspektakuläre Partie gespielt und genauso endete diese dann auch. Kay hingegen konnte seine Stellung tatsächlich nicht halten und musste zu guter Letzt die Waffen strecken.

Die Zweite kreuzte mit Gornsdorf die Klingen und verlor klar mit 3:5. Den einzigen Sieg steuerte Bernhard bei.

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Turmopen 2017 – 1:5 für die Titelträger

Für Clemens und Kay hat sich das größte Chemnitzer Schachturnier mit der dritten Teilnahme in Folge zu einer kleinen Tradition entwickelt. Dieses Jahr schloss sich Falk noch zusätzlich an und zog gleich in Runde 1 mit GM Ilmars Starostits den Turniersieger aus dem Jahr 2015. Falk lieferte eine zähe Verteidigungspartie ab und verlor erst in einem Läuferendspiel mit Minusbauern. Eine interessante Variante, um die Partie wesentlich schneller zu verwerten, ließ der GM jedoch aus.

Mit IM Cliff Wichmann zog auch Clemens ein schönes Los für die erste Runde. Leider leistete er sich schon zu Beginn ungewohnte Fehler, weshalb die Partie ein jähes Ende fand. Dementsprechend gab es 2 Niederlagen für die Freiberger gegen Titelträger in Runde 1 während Kay einen sicheren Pflichtsieg an den hinteren Brettern verbuchte. Runde 2 bescherte Falk gleich das nächste spannende Los. Im Duell mit Arvid Schubert durfte er das vorweggenommene Spitzenspiel zum 2. Spieltag in der Bezirksliga Chemnitz B bestreiten. Unglücklicherweise stellte Falk in aussichtsreicher Position ganz klassisch einen Bauern ein, was sein junger Kontrahent souverän zu einem vollen Punkt ausnutzte. Im weiteren Turnierverlauf beschränkte sich Falk anschließend darauf gegen weitere aufstrebende Talente seine Partien ausgeglichen zu gestalten und schloss daher mit 5 Remis und dementsprechend 2,5/7-Punkten ab.

Auch Clemens erreichte seine Normalform leider nicht. In den Runden 2 bis 5 kam er trotz einiger Siegesbestrebungen gegen machbare Gegner lediglich zu 4 Remis. In Runde 6 bewies er jedoch Kämpferherz und erreichte in einem gefühlt endlosen Turmendspiel einen vollen Punkt gegen Schachfreund Michael Gude aus Fürth, was Schadensbegrenzung für seine Turnierleistung bedeutete. Zur Belohnung bekam er es in der letzten Runde sogar noch einmal mit einem Titelträger zu tun. FM Florian Fuchs zeigte in diesem Turnier ebenfalls nicht seine Bestform und musste sich dementsprechend auch gegen Clemens am Schlusstag weit über 4 Stunden mühen, um einen vollen Punkt zu erzielen.

Zumindest Kay lieferte eine gute Turnierleistung ab. Besonderes Highlight war dabei die kleine Revanche der Freiberger gegen Arvid Schubert. In einer von Kay selten gezeigten, schönen Angriffsleistung sicherte er sich früh einen vollen Punkt in Runde 5. Wir freuen uns auf das dritte Duell mit Schachfreund Arvid Schubert beim Stand von aktuell 1:1. Dann kommt es zum Wiedersehen in der Bezirksliga Chemnitz B zur 2. Runde. Weitere Highlights konnte Kay gegen Alexander Schenk und Stanislav Azimov verbuchen, indem er gegen die beiden FM in den Runden 6 und 7 jeweils Remis halten konnte. Dies wendete eine Nullnummer der Freiberger gegen Titelträger in diesem Turnier ab. Insgesamt bot das Turnier für unsere 3 Freiberger sehr gute Wettkampfpraxis. Besonders vor dem Hintergrund, dass man sich mit insgesamt 5 Titelträgern messen konnte.

18. Spreewaldpokalturnier – Die Jagd nach dem Fass

Das fünfte Jahr in Folge versuchte unser Team eines der kostbaren Fässer mit 10 kg Gurken-Effektivgewicht aus Duben zu entführen. Zumeist waren wir erfolgreich, weshalb die Gier nach dieser übertriebenen Menge Kürbisgewächs in unserem Teamkreis von Jahr zu Jahr wächst. Der Erfolgsdruck in den 9 Runden mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit war dementsprechend groß wie nie.
Daniel opferte sich fürs Team und übernahm den Fahrdienst für Andreas, Falk und Kay. Bernd war schon einen Tag eher nach Duben gereist, um sich optimal auf das Turnier vorzubereiten und sich an die hitzige Atmosphäre zu gewöhnen. Wir erwarteten ihn vor Ort. Ottendorf-Okrilla, Laußnitz und Thiendorf waren nicht etwa unsere ersten Gegner, sondern sind ländliche Gemeinden, welche Daniel uns unbedingt auf der Autofahrt näherbringen wollte, nachdem er am Dreieck Dresden-Nord die falsche Entscheidung getroffen hatte. In diesem Moment ahnten wir noch nicht, dass es Daniel an diesem Tag häufiger so ergehen sollte. Kurz vor Meldeschluss erreichten wir das Spiellokal, um den nächsten Schock hinnehmen zu müssen. Die Freunde des Pokals des Handwerks Seiffen II hatten uns Bernd für eine festgeschriebene Ablöse abgekauft. Schlimm, dass wir bis heute auf den Kasten Bier warten…

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